der alt maa
(m. sterren / m. sterren)

jede tag wenn ich zer arbeit fahru
xee'ni denu alt grau maa
äs gheimnis in schich bewahrund
lüägt är mich immer a

abxee vo dem „güäte morgu“
seid är nid vil
schiini gedanku sind ver iisch verborgu
denn är isch total schtill

und vo ma nachbar hani's vernuh
dass är eifach so
schiine sohn hed verloru
jetz freg ich mich wiso

der alt maa wo ufer schtrass näbu der altu alee geid
är fregt schich jede tag ver was är uf discher ärda schteit
schiini erinnrige zerbrächund wiä glas,
nur dass das glas keis glück vo schich treit
ja schiini öigu wärdund immer nass
wenn är uberleid was ihm schiine sohn z'letscht hed xeid

scho äs paar mal hani z'gschpräch mit ihm gsüächt
doch ich ha nur schtilli gfunnu
ich ha's wirklich mehrmals versüächt
miini hoffnige sind verrunnu

was ich ew hiä verzellu, isch scho lang lang verbii
jetz isch der maa öi sälber gschtorbu
är cha jetz mit schiinum sohn zämmu si
cha ver ihnu sorgu

und vo ma nachbar hani's vernuh
dass är eifach so
ama sunntag morgu isch gschtorbu
jetz freg ich mich wiso

der alt maa wo ufer schtrass näbu der altu alee geid
är fregt schich jede tag ver was är uf discher ärda schteit
schiini erinnrige zerbrächund wiä glas,
nur dass das glas keis glück vo schich treit
ja schiini öigu wärdund immer nass
wenn är uberleid was ihm schiine sohn z'letscht hed xeid